Reisen in Coronazeiten

Wir machen den Test - wie ist es wirklich?

Unser Webmaster Stefan für Sie vor Ort!

Reisen in Coronazeiten – Teil 1

Unser Webmaster für Euch vor Ort…

Wir befinden uns mitten in der Urlaubssaison – einer noch nie dagewesenen Urlaubssaison, denn Corona bringt dieses Jahr alles durcheinander. In Hamburg nähern sich die Sommerferien bereits dem Ende, während in den Medien viel über das Thema Urlaub und Corona berichtet wird. Allen voran – wie sollte es in unserer Medienwelt, die überwiegend von negativen Schlagzeilen lebt, auch anders sein – „Horrorszenarien“. Da ist von feiernden Menschen auf Mallorca und Touristen aus Risikogebieten die Rede, die Corona aus dem Urlaub mit nach Hause bringen.

Aquagrand

Aquagrand

Am besten bleiben wir alle zu Hause. „Urlaub im eigenen Land“, wird uns von der Politik empfohlen. Andere verzichten dieses Jahr auf Urlaub oder können sich ihn nach fast fünf Monaten Coronafolgen schlicht nicht leisten. In Gesprächen merkt man oft Verunsicherung. „Was geht?“ und „was darf ich?“, sind dabei noch die positivsten Fragen. Viele Menschen sind nach monatelanger Dauerberieselung schlicht weg so verängstigt, dass sie lieber „sicher“ zu Hause bleiben.

Für mich ist Reisen mehr als „nur“ Urlaub. Reisen ist für mich ein Stück Freiheit. Es geht darum andere Regionen, Länder, Kulturen, Menschen kennenzulernen. Den Horizont zu erweitern, andere Einblicke und Sichtweisen zu bekommen. Die Akkus aufzuladen, neue Kraft und Inspiration zu sammeln. Das Leben zu genießen und Lebensfreude zu haben. Erfahrungen und Momente zu sammeln und am besten mit einem Lieblingsmenschen zu teilen. Erlebnisse die uns ein Leben lang begleiten und formen, und die so viel mehr Wert sind als jeder materielle Besitz.

Ja, natürlich könnte man mal ein Jahr zu Hause bleiben… . Doch das will ich nicht! UND das sollten wir auch nicht! Denn eins haben wir alle gemeinsam: Unsere Uhr tickt jeden Tag weiter. Kennen wir nicht alle mindestens einen Fall wo ein geliebter Mensch aus Familie oder Freundeskreis innerhalb kürzester Zeit – unerwartet – aus dem Leben gerissen wurde? Ja, wir können ein Jahr zu Hause bleiben – ABER wissen wir was morgen mit uns ist? oder übermorgen?

Fakt ist: Diese ganze Coronasituation macht uns allen zu schaffen. Uns geht es trotz allem noch verhältnismäßig gut, aber ganze Branchen bangen nach wie vor um ihre Existenz und kämpfen ums Überleben. „Zu Hause zu bleiben“ kann für viele Branchen das Ende bedeuten.

Seit Anfang Juni sind die Reisebeschränkungen für die meisten europäischen Länder wieder aufgehoben. Reisen ist wieder möglich – und wir wagen den Versuch: Reisen in Coronazeiten…

Der Hamburger Flughafen am Mittag des 04. August 2020 – gähnende Leere wo sonst Hochsaison ist.

Auf den sechs Monitoren haben alle Flüge der nächsten 24 Stunden platz… .

Wichtige Überlegung bei Buchung einer Reise in Zeiten von Corona!

Eins vorweg: Es gibt verschiedene Arten zu Reisen. Pauschalreisen, wo Flug, Hotel und Transfer über einen Veranstalter gebucht werden, sog. FIT Reisen, bei denen Flüge, Hotels und anderes ganz individuell zusammengestellt werden und natürlich die Möglichkeit alles irgendwie selbst zu organisieren. In der aktuellen Situation empfiehlt es sich meiner Meinung nach, den Weg über einen Veranstalter zu nehmen. Warum? Ganz einfach – aufgrund der geringen Auslastung von Flügen und Hotels kann es auch nach Buchung immer noch zu plötzlichen Änderungen kommen. Mal wird ein Flug abgesagt, mal entscheidet sich ein Hotel noch nicht aufzumachen. Letzteres passiert mir. Das gebuchte Hotel sollte nach der Coronaschließung eigentlich am 01.08. dieses Jahr aufmachen. Zwei Wochen vorher frage ich am Hotel etwas nach wegen meiner geplanten Drohnenflüge und bekomme einen Tag später als Antwort, dass man sich entschieden hat dieses Jahr nicht mehr zu öffnen. Mir wurde angeboten auf ein anderes Hotel des Betreibers umzubuchen, samt diverser Upgrades. Reisen & Speisen und ich versuchen beim Reiseveranstalter dazu andere Möglichkeiten zu evaluieren, doch dort ist man überfordert. Ich möchte mich gedulden, denn die derzeitige Prozedur sieht vor, dass sich der Reiseveranstalter fünf Tage vor Abflug wegen der finalen Buchung selbsttätig meldet. Wir wählen währenddessen ein anderes Hotel aus welches dann fünf Tage vor Abflug problemlos, und trotz eigentlich höherem Zimmerpreis, kostenlos umgebucht wird. Hätte man Hotel und Flüge einzeln gebucht, könnte durchaus die Möglichkeit bestehen plötzlich ohne Hotel oder Flüge dazustehen, und was ist dann mit dem jeweils anderen? Also: lieber über Reisebüro buchen – grad in Zeiten wie dieser. Kleiner Tipp: Am Besten natürlich bei Reisen & Speisen 😉

Anreise

Es ist Dienstag, der 4. August. Normalerweise Hochsaison. Für meinen Flug nach Rhodos treffe ich mittags am Hamburger Flughafen ein. Die Terminals sind leer. Das Gepäck ruckzuck aufgegeben. Auf den Monitoren sehe ich sämtliche Flüge – nicht nur der nächsten Stunden, nein der nächsten 24 Stunden… .

Es ist noch Zeit. Normalerweise esse ich gerne auf dem Hamburger Flughafen im Marché noch eine Pizza, die man sich dort selbst zusammenstellen kann. Doch Fehlanzeige! Das Marché hat geschlossen, genau wie viele andere Gastronomiebetriebe und Läden auf dem Flughafen. Die Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle wird mit einer Minute angegeben. Ich komme sofort dran und habe keine zwei Minuten später meine Technik wieder verstaut. Der Bummel durch den Duty Free Shop wirkt befremdlich. „Wie kann man Parfüm mit Maske kaufen?“, frage ich mich. Eine knappe Stunde später geht mein Eurowings Flug nach Rhodos. Pünktlich und nur etwa zu 50-60% ausgelastet.

Endlich wieder über den Wolken

Drei Stunden später landen wir auf Rhodos. Das Aussteigen erfolgt Reihe für Reihe, was in meinen Augen wenig Sinn macht, da hinterher alle in der kleinen Schlange vor der Einreise stehen. Spätestens 24 Stunden vor Abflug muss man sich derzeit in Griechenland online registrieren und bekommt in der Nacht vor dem Abflug einen QR Code, den man bei der Einreise vorzeigen muss. Das geht ruckzuck. Wenig später ist der Koffer da. Per Bus geht es zum Hotel. In meinem Fall das Aquagrand in der Nähe von Lindos.

Bis hierhin war auf beiden Flughäfen, während des Fluges, sowie im Transferbus das Tragen einer Maske pflicht. Natürlich kann man im Flugzeug oder am Flughafen trotzdem etwas Essen und Trinken. Das Risiko wird sicherlich minimiert, wobei an Bord der Flugzeuge durch die HEPA Filter bis zu 99,9% aller Mikrobiellen Partikel aus der Luft gefiltert werden. Die Luft an Bord von modernen Flugzeugen ist damit so sauber wie wir sie nur selten im Alltag vorfinden.

Aquagrand auf Rhodos

In Teil 2 berichte ich in Kürze wie die Situation vor Ort ist und was man tut damit die Gäste hier möglichst sicher und sorgenfrei Urlaub machen können.

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