Von Winsen nach Samos – Unvergesslich wird den 49 Mitreisenden die diesjährige Reise des LandFrauenvereins Winsen nach Griechenland bleiben. Organisiert von dem Winsener Reiseunternehmen „Reisen & Speisen“ ging es per Flugzeug auf die Insel Samos. Frau El Zorkany, die Inhaberin des Reiseunternehmens, hat selbst viele Jahre auf der Insel gelebt und begleitete die Landfrauen. Samos gehört zu den schönsten griechischen Inseln, weil sie durch genügend Wasser eine reiche Pflanzenwelt hat und sehr grün ist. Die Einwohner leben vorwiegend vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Oliven, Honig und natürlich der bekannte Wein sind die Hauptprodukte der Insel. Das gebuchte Hotel liegt idyllisch im Osten der Insel in Kerveli an einer Bucht direkt am Meer. Gemüse und Obst kommen aus der eigenen Hotelgärtnerei und so ist das Essen unglaublich abwechslungsreich und schmackhaft. Gleich zum Anfang des Aufenthaltes gehörte ein Kochkurs zum Programm, bei dem die Landfrauen unter Anleitung des Hotelkochs lernten, gefülltes Gemüse, Tsatsiki, Kichererbsenküchlein, Weinblätter und griechischen Salat zuzubereiten. Auch die verschiedenen Ausflüge über die Insel waren beeindruckend. Viele Klöster, Kirchen und Kapellen sind hervorragend restauriert, wie z.B. das Kloster Megali Panagia, welches bei einem Waldbrand fast völlig zerstört wurde. Auch landschaftlich bietet die Insel viel, eine wunderschöne Küste, Berge und grüne Täler, in denen der bekannte Wein von Samos wächst. Bei einer Wanderung von dem schönen Bergdorf Vourliotis hinunter in das Nachtigallental lernten die Landfrauen in Begleitung einer Botanikerin die vielfältige Pflanzenwelt der Insel kennen: Oregano, wilde Malven, Mönchspfeffer, Kermeseiche, Lorbeer, Granatapfel, Mastixbaum und vieles mehr. Ein weiterer Höhepunkt war eine Schiffsfahrt mit einem Kaiki durch die Meerenge von Mykali entlang der Küste nach Pythagorion. Vom Schiff hatte man einen wunderschönen Blick auf die griechische und türkische Küste. Bekannt ist Pythagorion vor allem als Heimatstadt des Mathematikers Pythagoras, dessen Denkmal am Hafen zu besichtigen ist. Leider ging auch diese Reise wieder viel zu schnell zu Ende. Sie war dank der wunderbaren Vorbereitung und Begleitung von Claudia El Zorkany unvergesslich. Das Reiseprogramm war vielseitig und ließ doch Raum für Freizeit, um Sonne und Meer genießen zu können. Und auch kulinarisch war die Reise ein Genuss. Geplant war die Reise schon vor vielen Monaten, als an die Krise in Griechenland noch nicht zu denken war. Und so war natürlich die Finanzkrise auch Thema bei vielen Gesprächen. Aber die Auseinandersetzungen auf Regierungsebene ändern nichts daran, dass Griechenland ein wundervolles Reiseland ist mit gastfreundlichen Menschen und einer herrlichen Landschaft.